Konzerthinweise und Ausstellungen


Auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl von Konzerten, Opernaufführungen und anderen Veranstaltungen mit Musik NS-verfolgter Komponisten, außerdem Hinweise auf Rundfunksendungen.

Die Veranstaltungen von musica reanimata finden Sie unter [Vorschau »].



Seit 20. Mai 2016 und noch bis 13. Januar 2017: Wien (Musiksammlung der Wienbibliothek, Loos-Räume, Bartensteingasse 9)
[ www.wienbibliothek.at/veranstaltungen-ausstellungen/ausstellungen/unstillbare-sehnsucht-max-brand-1896-1980-ausstellung]
Ausstellung "Der Komponist Max Brand. Visionen, Brüche und die unstillbare Sehnsucht nach der elektronischen Oper"
Montag bis Freitag 9 bis 13 Uhr



20. Oktober 2016 - 12. März 2017: Dessau (Stadtsparkasse)
[www.kurt-weill.de]
Ausstellung Das verdächtige Saxophon - "Entartete Musik" im NS-Staat. Eine kommentierte Rekonstruktion von Albrecht Dümling zur Düsseldorfer Ausstellung von 1938. Als Teil des Beiprogramms zum Kurt Weill Fest 2017.
Montag, Dienstag, Donnerstag 8.00 Uhr - 18.00 Uhr; Mittwoch und Freitag 8.00 Uhr - 12.30 Uhr.



11. Januar 2017: Wien (Kammeroper)
[www.theater-wien.at]
Viktor Ullmann: Der Kaiser von Atlantis. Inszenierung: Rainer Vierlinger, Musikalische Leitung: Julien Vanhoutte.
Weitere Aufführungen: 15./ 18./ 24./ 27./ 31. Januar; 2. Februar, jeweils 19.00 Uhr



21. Januar 2017: Mannheim (Opernhaus)
[www.nationaltheater-mannheim.de]
Mischa Spoliansky: Wie werde ich reich und glücklich? Musikalische Leitung: Matthew Toogood; Konzept, Inszenierung, Dramaturgie: Jan Dvorák / Thomas Fiedler / Julia Warnemünde.
Weitere Aufführungen: 27. Januar; 6. und 21. Februar; 8. und 26. März; 21. April; 11. Mai; 8. und 25. Juni, 2. und 2. Juli.



28. Januar 2017: Gelsenkirchen (Musiktheater im Revier)
[https://musiktheater-im-revier.de]
Mieczysław Weinberg: Die Passagierin Musikalische Leitung: Valtteri Rauhalammi; Inszenierung: Gabriele Rech; Bühne: Dirk Becke
Weitere Aufführungen: 5. und 18. Februar; 2. und 17. März; 2. und 23. April.



3. Februar 2017: Berlin (Plenarsaal der Akademie der Künste Berlin am Pariser Platz, 19 Uhr).
Auftaktveranstaltung der Dwight und Ursula Mamlok-Stiftung.

Bereits zu Lebzeiten hat Ursula Mamlok die Dwight und Ursula Mamlok-Stiftung mit dem Ziel geplant, die Musik nachhaltig zu fördern, ihr kompositorisches Oeuvre in Konzerten präsent zu halten und mit einem Preis Musikerinnen und Musiker zu unterstützen. Auch das schriftstellerische Werk ihres Mannes Dwight Mamlok soll gewürdigt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Im Zentrum der Veranstaltung wird Der Andreasgarten für Sopran, Flöte und Harfe stehen, ein Gemeinschaftswerk des Ehepaares Mamlok, in dem neben der klangsinnlichen Musik Ursula Mamloks, die ausdrucksstarke Poesie von Dwight Mamlok fesselt. In einem Ausschnitt aus dem Film Ursula Mamlok - Movements wird die Komponistin präsent sein. Außerdem diverse kammermusikalische Werke von Ursula Mamlok und Lesung aus Werken von Dwight Mamlok.

Mitwirkende: Adele Bitter, Violoncello; Magdalena Faust, Klarinette; Holger Groschopp, Klavier; Katharina Hanstedt, Harfe; Gesa Hoppe, Sopran; Yoonji Kim, Klavier; Kolja Lessing, Violine; Johanna Pichlmaier, Violine; Hartmut Rhode, Viola; Klaus Schöpp, Flöte; es liest: Blanche Kommerell.

Die Plätze sind limitiert: Bitte reservieren Sie bis 25. Januar 2017 unter Tel.: +49 (0)30 200 57-1000



12. Februar 2017: Gelsenkirchen (Musiktheater im Revier, Kleines Haus, 18 Uhr).
[https://musiktheater-im-revier.de]
Liederabend "Immer inmitten" mit Liedern von Darius Milhaud, Viktor Ullmann, Paul Kletzki, Maurice Ravel, Gustav Mahler und Alexander von Zemlinsky. Almuth Herbst, Mezzosopran; Marien van Nieukerken, Klavier.



19. Februar 2017: Saarbrücken (Musikhochschule, 11 Uhr).
[www.saarbruecker-kammerkonzerte.de]
Werke für Violine solo von Paul Ben-Haim, Tzvi Avni, Abel Ehrlich, Haim Alexander und Mordecai Seter. Kolja Lessing, Violine.



24. Februar 2017: Münster (Hörsaal H1 der Universität, 19. Uhr).
[www.schoneberg.de/konzerte-shows/kuenstler/details/andreas-ottensamer-jose-gallardo.html]
Joseph Horovitz: Sonatina für Klarinette und Klavier. Andreas Ottensamer, Klarinette; José Gallardo, Klavier. (Dazu Werke von Debussy, Widor, Franc?aix, Gershwin u.a.)



25. Februar 2017: Coburg (Landestheater).
[www.landestheater-coburg.de]
Erich Wolfgang Korngold: Die stumme Serenade. Musikalische Leitung Roland Fister; Inszenierung Tobias Materna.
Weitere Aufführungen: 2., 5., 9., 17. und 19. März; 4., 19., 21. und 26. April.



24. Februar - 12. März 2017: Kurt-Weill-Fest Dessau
[www.kurt-weill-fest.de/]

Im Jahr des Reformationsjubiläums widmen sich auch einige Veranstaltungen Martin Luther und den Auswirkungen der Reformation auf die Kulturgeschichte. Ein anderer Themenschwerpunkt leitet sich von dem Philosophen der Aufklärung Moses Mendelssohn her, der 1729 in Dessau geboren wurde.

Im Kontext der Wiederbelebung der Werke von Kurt Weill und anderen Verfolgten des NS-Regimes verdienen besonders folgende Veranstaltungen Aufmerksamkeit:

24.2. (Theater Dessau). Kurt Weill: Die sieben Todsünden. Angelika Kirschschlager, Mezzosopran; MDR Sinfonieorchester; Leitung: Kristjan Järvi.
26.2. (Theater Dessau). Kurt Weill: Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny (Gastspiel der Oper Halle). Musikalische Leitung: Christopher Sprenger.
26.2. (Dessau, Bauhaus). "Drei Grotesken" - Tanztheater der Weimarer Republik. Werke von Max Brand, Stefan Wolpe und Wilhelm Grosz. Inszenierung und Choreographie: Tomasz Kajdanski. Orchester und Ballett des Anhaltischen Theaters Dessau.
Weitere Aufführungen am 28.2. und 5.3.
4.3. (Theater Dessau). Galakonzert "25 Jahre Kurt Weill Fest Dessau". Ute Gfrerer, Gesang; Nils Landgren, Posaune; Anhaltische Philharmonie; Ensemble Modern; Dirigenten: James Holmes und Markus L. Frank.
5.3. (Theater Dessau). Kurt Weill: Die Verheißung (Oratorium nach The Eternal Road). Solisten der Lotte Lenya Competition; MDR Rundfunkchor; MDR Sinfonieorchester; Leitung: Kristjan Järvi.
9./10.3. (Theater Dessau). Kurt Weill: Quodlibet aus Zaubernacht op. 9; Erwin Schulhoff: Ogelala Suite; Wilhelm Grosz: Ouvertüre zu einer oper buffa op. 14. Anhaltische Philharmonie; Leitung: Markus L. Frank.
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