Das nächste Konzert


Pál Hermann
(140) Dienstag, 25. Juni 2019 im Musikclub des Konzerthauses Berlin am Gendarmenmarkt, 20 Uhr

Staatenlos, gejagt, deportiert. Die Musiker Pál Hermann und Géza Frid

Die ungarisch-jüdischen Komponisten und Instrumentalisten, der Cellist Pál Hermann (1902-1944) und der Pianist Géza Frid (1904-1989), studierten bei Béla Bartók und Zoltán Kodály. Beide starteten eine internationale Karriere, die nach der Machtübertragung 1933 jäh unterbrochen wurde. Pál Hermann lebte in der Folge in Brüssel und Paris, wurde 1944 in das KZ Drancy und von dort in das vom Deutschen Reich okkupierte Baltikum deportiert, wo sich seine Spur verliert. Géza Frid überlebte versteckt in den Niederlanden. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte er eine Karriere als Dirigent und Komponist weiterverfolgen. Als Zeitzeugen werden sein Sohn Arthur Frid und Corrie Hermann, Tochter von Pál Hermann, im Gespräch mit Bettina Brand und Eleonore Pameijer zu erleben sein. Pál Hermann

Eleonore Pameijer, Flöte
Burkhard Maiß, Violine
Bogdan Jianu, Violoncello
Andrei Banciu, Klavier

Arthur Frid und Corrie Hermann im Gespräch mit Bettina Brand









Weitere Konzerte


(141) Donnerstag, 12. September 2019 im Musikclub des Konzerthauses Berlin am Gendarmenmarkt
Aufrechten Ganges. Hanning Schröder - ein Verfemter rettet Verfolgte

(142) Donnerstag, 21. November 2019 im Musikclub des Konzerthauses Berlin am Gendarmenmarkt
Neuorientierung im USA-Exil: Edvard Moritz und das Saxophon



Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 6 Euro
Kartenvorbestellungen: Konzerthaus Berlin [www.konzerthaus.de]
Tel.: (030) 20309 - 2101
musica reanimata