Das nächste Gesprächskonzert


Joseph Rosenstock (176) Donnerstag, 15. Oktober 2026, Konzerthaus Berlin, Musikclub, 20 Uhr
Vertrieben aus Deutschland, Weiterarbeit in Japan und USA. Der Komponist und Dirigent Joseph Rosenstock (1895-1985)

Er war ein pianistisches Wunderkind, der 1895 in Krakau geborene Joseph Rosenstock. 1912 begann er in Wien sein Kompositionsstudium bei Franz Schreker, dessen Dirigier-Assistent er wurde. Generalmusikdirektor wurde er zuerst in Darmstadt, dann 1927 in Wiesbaden und 1930 in Mannheim. Diese vielversprechende Karriere endete 1933 mit der Machtübernahme der Nazis, die den "nichtarischen" Dirigenten aus dem Amt jagten. Zunächst baute sich Joseph Rosenstock im Jüdischen Kulturbund Berlin eine neue Existenz auf. Pionierarbeit leistete er ab 1936 in Tokyo als Chef des New Symphony Orchestra, um nach dem Krieg in den USA zu wirken, etwa als Direktor der Metropolitan Opera New York.

Vladimir Stoupel bringt u.a. Rosenstocks Klaviersonate op. 3 zu Gehör. Albrecht Dümling widmet sich im Gespräch mit Ralf Eisinger dem Leben und Werk des heute fast vergessenen Musikers.

Dieses Konzert wird unterstützt durch die Bareva Stiftung
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Die folgenden Gesprächskonzerte


(177) Donnerstag, 17. Dezember 2026: Verfolgung in West und Ost: Gustav Lewin und Lev Abeliovich
(178) Donnerstag, 21. Januar 2027: Neuanfänge - Kanada und Oskar Morawetz (1917-2007)
(179) Montag, 1. März 2027: Berlin - Kiew - New York. Das musikalische Wirken Charlotte Schlesingers (1909 - 1976)
(180) Donnerstag, 20. Mai 2027: Between Worlds. Der Komponist Ben-Zion Orgad



Eintritt: 8 Euro (keine Ermäßigungen)
Kartenvorbestellungen: Konzerthaus Berlin [www.konzerthaus.de]
Tel.: (030) 20309 - 2101 Konzerthaus Berlin
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